Archiv

2015 – 2019

2010 – 2014

wird fortgesetzt …

03. Oktober 2014 Schnadezug
Die Schützengesellschaft 1660 Rhenegge e. V. hatte, traditionsgemäß ein Jahr vor dem Freischießen welches alle 5 Jahre gefeiert wird, zum Grenzbegang eingeladen. Nach einem Vortrag des Jagdhornbläsercorps Rhenegge und Begrüßung der zahlreichen Teilnehmer durch den Vorsitzenden Karl-Friedrich Bornemann wurde die Schnad mit einer Andacht durch Pfarrer Biehn-Tirre begonnen. Seine ersten Worte waren: „Rhenegge geht los – und zwar gemeinsam“, besser konnte er die nun beginnende Vorbereitungszeit für das Freischießen in 2015 nicht beschreiben. Er hatte auch einen Kompass im Marschgepäck, damit niemand vom rechten Weg abkommt. Für den Transport von „nicht gehfesten“ Personen stehen drei Planwagen bereit. Die Schnad klingt ab ca. 15.30 Uhr im Anbau der Schützenhalle aus.

12. Oktober 2014 Kreiserntedankfest in Rhenegge.
Der Kreisbauernverband Waldeck mit dem Bezirkslandfrauenverein, der Kreislandjugend und der Landseniorenvereinigung laden zum Kreiserntedankfest um 10 Uhr in die Schützenhalle Rhenegge ein. Der Landfrauenverein Rhenegge bereitet sich bereits auf die Durchführung dieser Veranstaltung vor. Fleißige und geschickte Hände haben die Erntekrone mit heimischen Getreidehalmen und Ähren gewickelt.

03. August 2014 Große Kaffeetafel -wie vor 50 Jahren-
auf dem Schützenplatz. Der Landfrauenverein hatte aus Anlass des 50-jährigen Bestehen zu dieser Veranstaltung eingeladen und konnte zahlreiche Gäste begrüßen. Das Jagdhornbläsercorps, der Männergesangverein und der Projektchor sowie die Tanzgruppe des Landfrauenvereins trugen erfolgreich ihre Beiträge vor und gestalteten den Nachmittag mit. Für die Kids stand eine Hüpfburg zur Verfügung und die mutigen Kids konnten sich schminken lassen. Leider hielt sich das anfangs gute Wetter nicht. Gegen 17 Uhr zogen dunkle Wolken auf, es begann zu regnen und auch die flotten Töne der „Fidelen Mühlhäuser Orgelpfeifen“ konnten die Regenfront nicht vertreiben

Schon lange ist er in Planung, der Barriere freie Zugang für Behinderte zur Friedhofskapelle in Rhenegge. mehr …

10. – 11. Mai 2014
Der Männergesangverein richtet das Bezirkssängerfest des Sängerbezirks Rhene-Diemeltal, verbunden mit der Jubiläumsfeier zum 125-jährigen Bestehen des MGV Rhenegge aus. Fotos bei WLZ

01. Mai 2014 Bei optimalem Wanderwetter starten 127 Personen zum Volkswandern.

Am Ostersamstag zündete die Rhenegger Dorfjugend ein imposantes Osterfeuer an. Der Brauch stammt von der Tradition des Frühlingsfeuers im Mittelalter ab. Damals glaubte die heidnische Bevölkerung, mit dem Feuer die Geister des Winters vertreiben zu können.

In der Rhenegger Gemarkung ... die DIEMELPIRATEN bei einem Sport, der auch hier immer beliebter wird: Boßeln!
Gedenkstein zum 125-jährigen Bestehen der Rhenegger Burschenkameradschaft am Fuß der Japanischen Zierkirsche bem Schützenhallen-Anbau. Der Gedenkstein wurde 1995 von ehemaligen Rhenegger Burschen gestiftet. Der Baum wurde bereits 1970 gepflanzt. Wir können uns jedes Frühjahr an seiner Blütenpracht erfreuen.

100 Jahre TuS Rhenegge
Am 24.08.2013 feierte der Turn- und Sportverein sein 100-jähriges Bestehen. Nach Festzug, Kranzniederlegung am Ehrenmal und Kommersabend wurde das Jubiläum nach 21 Uhr bis in die frühen Morgenstunden ausgiebig mit dem Musikverein Giershagen gefeiert.

Antennenmast, die zweite … 16. bis 18.07.2013
Nachdem eine Woche vorher das oberste Teilstück des Beton-Antennenmastes entfernt wurde, fuhr wiederum ein großes Fahrzeug, dieses Mal mit Arbeitsbühne, auf das Aulsch. Bereits am MO und DI war das D1-Funknetz während der Baumaßnahmen um den Mast gestört und funktionierte erst nach 15.30 Uhr wieder wie gewohnt. Das Kernstück der jetzigen Maßnahme ist die Montage von zwei LTE-Funkantennen, die Diemelsee und sicher noch ein paar mehr Orte an ein schon lange ersehntes schnelles Breitbandnetz für das Internet anschließen. Bis diese Möglichkeit genutzt werden kann, werden sicher aber erst noch einige Wochen vergehen. Der Mast hat wieder ein neues „Gesicht“ erhalten und wir werden uns schnell daran gewöhnen.

08.07.2013 Der Antennenmast auf dem Aulsch wurde gekürzt, jetzt ist er nur noch ca. 40m hoch. Das Wahrzeichen von Rhenegge, früher Umsetzer- und jetzt Antennenmast, wurde um das oberste Teilstück gekürzt. Nach gut 7 Stunden und etlichen Schweißperlen hatten die Monteure den hohlen Betonmast im Container. Unterstützt wurden sie durch einen 160t Kran, der mit Fingerspitzengefühl bedient wurde. Aus welchem Grund das 16m lange Teilstück demontiert wurde, ist allen Beteiligten ein Rätsel – es wird nicht mehr benötigt.

Das Dorffest verlief in gemütlicher Atmosphäre. Von bunten, fruchtigen Drinks über Schmalzbrote und saure Gurken, Torten, Kuchen, Pizza und weiteren Spezialitäten sowie Deftiges vom Grill und kühlen Getränken aus dem Pavillon wurden den Besuchern reichlich ansprechende Köstlichkeiten vorgehalten. Die Vorträge des Jagdhorncorps Rhenegge, der Tanz-Kids und des Projektchors kamen beim Publikum gut an und es wurde viel Applaus gespendet. Alle Beteiligten waren der Meinung: So etwas müssen wir bald wiederholen. Herzlichen Dank für die von Alfred Heidl bereitgestelltenen Fotos.

Dorffest
Am 22. Juni 2013 ab 14.30 Uhr veranstaltet der Ortsbeirat mit Unterstützung der örtlichen Vereine auf dem Schützenplatz in Rhenegge ein Dorffest. Das Fest bietet den Gästen allerhand Kurzweil und Köstlichkeiten aus der Waldeckischen Küche. Das Ende der Veranstaltung ist offen und das Fest wird, wenn das Wetter mitspielt, vermutlich bis in die späten Abendstunden andauern. Unter anderem tritt ein Projektchor unter Leitung von Daniela Welteke mit ca. 50 Rhenegger Sängerinnen und Sängern auf. Hier einige Fotos von anderen Veranstaltungen – ob es auch Ochsenbraten vom Spieß geben wird, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. ;o)

[Update am 26.05.] Leider war das ja wohl nur eine kurze Episode mit sonnigen und warmen Wetter. Inzwischen sind wir Ende Mai bei Temperaturen, die eigentlich erst im November bei Nebel erwartet werden. Die nächste Eiszeit kommt bestimmt?

Endlich Sonne …
[15.05.] Der langersehnte Frühling hat sich endlich eingestellt und die Temperaturen sind zweistellig im Plus-Bereich. Da macht es auch wieder Spaß mit der Kamera in die Natur zu gehen.

Winter 2012/2013
Winter 2012/2013
31.12.2012 - der letzte Tag, "Tante Inge Laden" macht dicht

12.11.2011 – 18 Uhr
HUBERTUSMESSE
in der beheizten Hofscheune der Familie Hesse – „Tigges“
Mitwirkende:
Pfarrer Sascha Biehn-Tirre
Baron Freiherr von Twickel
Falknerei Schön mit Greifvögel
Männergesangverein „Vaterland“ Hesperinghausen
Männergesangverein Rhenegge
Landfrauenverein Rhenegge
Jagdhornbläsercorps Rhenegge
Anschließend
Umtrunk und Imbiss
Bedeutung Hubertusmesse

Freitag 12.08.2011 – Sportwochenende auf dem Sportplatz in Rhenegge.
Für das leibliche Wohl ist natürlich bestens gesorgt
Beginn: 17:30 Uhr
Altherren-Turnier
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14.08.2011, Sonntag
Beginn: 11 Uhr
Spiel & Spaß ohne Grenzen
Acht bis zehn lustige Disziplinen. die wirklich jeder bewältigen kann!
Mindestens 5 Spieler pro Mannschaft, Mindestalter 10 Jahre, Anmeldungen sind noch möglich – bei Uwe Pohlmann 05633-5080 oder Frank Müller 0171-530 9067

Ortsbeiratswahl 2011 
Am 27. März 2011 fanden in Hessen Komunalwahlen statt. In der konstituierenden Sitzung des Ortsbeirats wurde am 13. Mai 2011 Heinz-Peter Schlüter zum Ortsvorsteher und Wolfgang Völkel zu seinem Stellvertreter gewählt.

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Spielgemeinschaft Adorf/Rhenegge feiert der Sportverein TuS 1913 Rhenegge auf dem Sportplatz in Rhenegge.
13.08.2010, Freitag
Beginn: 18:30 Uhr
Altherren-Turnier

15.08.2010, Sonntag
Beginn: 11 Uhr
Menschen-Kicker-Turnier
Mindestens 5 Spieler pro Mannschaft, mindestalter 10 Jahre, Startgebühr 5€ Anmeldung bis 01.08. bei Uwe Pohlmann 0170-632 8504 oder Frank Müller 0171-530 9067

05. – 07. Juni 2010 Freischießen in Rhenegge

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Wie funktioniert eigentlich … unsere Kirchenuhr
Kirchenuhr und Glocke
Laut des Berichts im Ortssippenbuch datiert die älteste „Capellen-Rechnung“ aus dem Jahr 1585. Danach hatte die Kapelle schon damals eine Uhr. Vermutlich ist die vorhandene Uhr nicht die von 1585. Gebaut wurde sie wohl von der „Hildesheimer Thurmuhrenfabrik F. A. Benes“. Leider ist über die Firma weiter nichts bekannt. Sollte jemand etwas darüber wissen, freue ich mich über Informationen. Die Zeiger der Uhr werden mittels langen Antriebsstangen und einigen Zahnrädern bewegt. Es ist schon interessant zu sehen, wie das über einige Ecken und Kanten hinweg funktioniert. Die Uhr und das Uhrwerk werden durch unseren jeweiligen Küster auf richtigen Gang gebracht und gewartet. Der Betrieb erfolgt über sehr schwere Gewichte. Zweimal in der Woche werden die Gewichte bis zum Rollenanschlag per Hand mit einer Kurbel hinauf in den Turm gezogen. Zur Uhr gehört auch ein Schlagwerk, wodurch die halben Stunden mit einem Schlag und die vollen Stunden mit der jeweiligen Anzahl an Schlägen über die Glocke akustisch mitgeteilt werden. Täglich um sieben, elf und achtzehn Uhr ertönt die Betglocke. Sie wird auch automatisch betätigt und soll an die täglichen Gebete erinnern. Dabei setzt ein Elektromotor die Glocke in Bewegung, sie schwingt hin und her, der Klöppel stößt an die die Glocke und lässt sie ertönen. Bis zurm ersten Klöppelkontakt schwingt die Glocke etwa 5 Sekunden tonlos. Das Läuten zum Gottesdienst und bei Beerdigungen wird über einen besonderen Schalter in Gang gesetzt. Beim „Vaterunser“ und beim Totengeläut, dem „Kleppen“ muss die Glocke noch per Hand angeschlagen werden. Dies geschieht über ein langes Drahtseil unten im hinteren Bereich der Kirche, das über einen Hebel mit dem „Hammer“ der Glocke verbunden ist. Eine alte und interessante „Anweisung zur Behandlung von Thurmuhren“  ist noch im Uhrenschrank vorhanden.

Ein Glocken-Annekdötchen
Früher war es für Jung und Alt eine Selbstverständlichkeit, dass zum Sonntag auch der Kirchgang gehörte. Als der „Habermann“ Bürgermeister und Kirchenvorstandsmitglied war, versah der „Büddecker“ den Küsterdienst. Damals musste die Glocke noch von Hand zum Gottesdienst läuten. Obwohl die Gemeinde versammelt war und der Pfarrer auf seinen „Einsatz“ wartete, läutete der „Büddecker“ aber trotzdem noch weiter. Er hatte dabei immer die Straße zur Kirche im Auge. Sah er dann den „Habermann“ kommen,  schlug er vorm Aufhören die Glocke noch drei mal an und die Gemeinde wusste „jetz köümmet dai Hawermann“. Der „Habermann“ war aber immer früh genug vorm Kirchgang fertig, stand zu Hause im Flur und seine Frau ermahnte ihn: „Dou most awer jetz goahn – äit iss Te-id“. Seine Antwort, selbstbewusst: „Loat de-in Büddecker eestemoal döüchtig löüden!“.

Motor-Gleitschirm über Rhenegge
Schon seit Jahren kann man in den Abendstunden einen motorisierten Gleitschirm (Motorschirm) über Rhenegge sehen. Keiner wusste so richtig wo der hingehört und warum er so oft über Rhenegge zu sehen ist – man munkelte, der Pilot sei ein Holländer aus Heringhausen. Heute wurde das Geheimnis per Zufall gelüftet. Ja, die Munkelei war richtig. Der Pilot ist ein Holländer – sozusagen ein „fliegender Holländer“. Mit seinem Gefährt (der Schirm befand sich zusammengelegt im Cockpit) auf dem geteerten Feldweg in Richtung einer Wiese, seinem „Flugplatz“, fuhr er unserem radelnden Reporter fast ins Hinterrad – und da war er natürlich vor neugierigen Fragen nicht mehr sicher.
Er sagte, dass er schon ein paar Jahre in Heringhausen wohnt, ist ein pensionierter Yachtbauer und will seinen wohlverdienten Ruhestand in Heringhausen genießen. Um dieses Gerät fliegen zu dürfen, benötigt man eine Art Luftführerschein. Der Gleitschirm hat eine Spannweite von 12 Metern. Der Motor wird mit 2-Takt Gemisch betrieben. Der Tank fasst 10 Liter und er fliegt mit etwa 40 km/h. Mit einer Tankfüllung kann er ca. 2 1/2 Stunden in der Luft bleiben. Neulich hatte er sich für den Rückflug verschätzt – er kam von Winterberg, der Gegenwind war zu stark und er musste in Willingen einen Zwischenstop einlegen um zu tanken. Zur weiteren Ausrüstung befindet sich ein Fallschirm sowie ein Funk- und ein Navigationsgerät mit Höhenmesser im „Cockpit“. Wir sagen danke für die bereitwillige Erklärung und das Foto von unserem „Reporter“ – und wünschen allzeit guten Flug.

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